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Verleihung der Lichtenberger Bürgermedaille

Horn (1024x682)Am 20. November habe ich an der Verleihung der Lichtenberger Bürgermedaille teilgenommen. Mit der Bürgermedaille ehrt das Bezirksamt einmal im Jahr Bürgerinnen und Bürger für ihr besonderes oder langjähriges bürgerschaftliches Engagement. Besonders gefreut habe ich mich, dass in diesem Jahr Wolfgang Horn zu den Geehrten zählte. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass die Strom- und Verteilerkästen im Ostseeviertel nicht mehr hässlich grau sind, sondern von Jugendlichen gestaltet in bunten Farben und Motiven erstrahlen. Ich unterstütze sein Engagement seit langem und freue mich, dass es mit der Bürgermedaille eine verdiente Ehrung erfahren hat!

Hohenschönhausen wird 30 – herzlichen Glückwunsch!

HSH von oben Zingster 4 HFkDer alte Bezirk Hohenschönhausen wäre am 1. September 30 Jahre alt geworden. Nachdem wir bereits 2014 das 30jährige Jubiläum der Großsiedlung feiern konnten – die Grundsteinlegung an der Barther Straße erfolgte 1984 – jährt sich nun die Bildung des eigenständigen Bezirks Hohenschönhausen.
Am 1. September vor 30 Jahren wurde nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von Berlin die Ortsteile Hohenschönhausen, Falkenberg, Wartenberg und ein Teil von Malchow zum neuen Bezirk zusammengefasst. Die völlig unterschiedlichen Kieze vom seit dem 14. Jahrhundert gewachsenen Alt-Hohenschönhausen über die drei Dörfer und die Großsiedlung haben den Bezirk seitdem geprägt. Auch durch die Wiedervereinigung hat Hohenschönhausen sein Gesicht deutlich verändert. Am Prerower Platz, dem Kern der Großsiedlung, entstand mit dem Linden-Center ein neues Ortsteilzentrum. Neue Schulbauten wie das Barnim-Gymnasium, die Matibi-Grundschule und die Fritz-Reuter-Oberschule an der Prendener Straße sowie das OSZ „Oskar Schindler“ an der Darßer Straße prägen seit den 1990er Jahren den Bezirk. Das ehemalige Stasi-Gefängnis hat sich als Gedenkstätte weit über Berlin hinaus einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Natur- und Landschaftsschutzgebiete rund um den Faulen See, den Malchower See und in der Barnimer Feldmark laden zur Erholung ein. Die HOWOGE hat die Plattenbauten in der Großsiedlung bereits seit den 1990er Jahren großflächig saniert; seit einigen Jahren wird auch wieder verstärkt neu gebaut.
Seit 20 Jahren begleite ich politisch die Entwicklung des Bezirks – erst in der Bezirksverordnetenversammlung, seit 1999 im Abgeordnetenhaus. Auch im 2001 gebildeten Großbezirk Lichtenberg muss sich Hohenschönhausen nicht verstecken. Im Gegenteil: Kinder- und Familienfreundlichkeit, Wohnen im Grünen – mitten in der Stadt: das gilt besonders für Hohenschönhausen. Auf diese positive Entwicklung unseres Bezirks bin ich stolz. Herzlichen Glückwunsch zum 30. Geburtstag!

25 Jahre TuS Hohenschönhausen

TuSHSH25Am 9. Mai feiert die TuS Hohenschönhausen ihr 25jähriges Bestehen. Bei einem großen Kiezsportfest in der Wustrower Straße gibt es viele Angebote für die ganze Familie: vom Fußballturnier über Hüpfburg und Kletterturm bis zu einer Tombola. Als Vorsitzende des Sportausschusses im Abgeordnetenhaus bin ich auch vor Ort und und gratuliere dem Verein recht herzlich. Für die nächsten 25 Jahre wünsche ich der TuS Hohenschönhausen weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Stadtteiltage erfolgreich absolviert

Bei meinen beiden Stadtteiltagen am 26. und 27. Juni habe ich wieder verschiedene Einrichtungen in Alt- und Neu-Hohenschönhausen besucht und mich mit vielen Akteuren über ihre Arbeit unterhalten.
Los ging es am Sportforum: Im Gespräch mit Dr. Gerd Neumes, dem Leiter des Schul- und Leistungssportzentrums Berlin informierte ich mich gemeinsam mit Bezirksstadträtin Kerstin Beurich über den aktuellen Stand der Bauarbeiten, bevor dort ab September 2014 mehr als 1100 Schüler lernen und sich auf eine sportliche Karriere vorbereiten können. Im Anschluss begleiteten mich der Präsident des Abgeordnetenhauses Ralf Wieland und der Lichtenberger Bezirksbürgermeister Andreas Geisel bei einem Rundgang über das Sportforum. Unter der fachkundigen Leitung von Oleg Krüger, Leiter des Sportforums, informierten wir uns insbesondere über den Investitionsbedarf in die Sportstätten und die Möglichkeiten, das Sportforum auch über den Bezirk hinaus noch bekannter zu machen. Ein Besuch des Bürgerschlosses Hohenschönhausen, bei dem uns der Schatzmeister des Fördervereins Dr. Ulrich Kasper einen Einblick in den Stand der Sanierungsarbeiten gewährte, beschloss diesen ersten Stadtteiltag.
Tags darauf stand ein lang geplanter Besuch der Anna-Seghers-Bibliothek auf dem Programm. Bei der Führung durch die Leiterin Frau Tschepe haben mich sowohl die einladene Atmosphäre als auch die Nutzerfreundlichkeit beeindruckt. Im Anschluss sprach ich mit dem neuen Manager des Linden-Centers über mögliche Projekte etwa zum 30. Jubiläum des Bezirks Hohenschönhausen.
Besonders gefreut habe ich mich über das Richtfest des „Q99“ an der Gehrenseestraße. Die hier in einem ehemals leer stehenden Gebäude entstehenden 350 Wohnungen sind ein Beleg dafür, dass auch Neu-Hohenschönhausen als Wohnstandort attraktiv ist. Solche Projekte sind auch wichtig, um der Wohnungsknappheit in Berlin entgegenzuwirken und Mietsteigerungen zu begrenzen.
Den Abschluss dieser beiden Stadtteiltage bildete das Kiezfest im Ostseeviertel. Diesmal spielte auch das Wetter mit, so dass dem Gelingen des Festes, auch dank der hervorragenden Organisation, in diesem Jahr nichts im Wege stand.

Materialien zum Thema

Auftaktveranstaltung: 30 Jahre Hohenschönhausen

Zingster Straße mit Blick aufs LindencenterZum Auftakt der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum des Bezirks Hohenschönhausen hatten Bezirksbürgermeister Andreas Geisel und die HOWOGE zu einem Gespräch ins studio im hochhaus in der Zingster Straße eingeladen, um über die kommenden Veranstaltungen zu informieren. Begleitet wurden sie vom Heimatforscher und Hohenschönhausener „Ortschronisten“ Dr. Rolf Meyerhöfer, der zu den profiliertesten Kennern der Großsiedlung zählt. Weiterlesen

„30 Jahre und kein bisschen leise“

Neu-Hohenschönhausen von obenSo lautet das Motto für das 30. Jubiläum der Gründung des Bezirks Hohenschönhausen. Am 9. Februar 1984 fand im Beisein des Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker, in der Barther Straße 3 die feierliche Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Hohenschönhausen statt. Ein Jahr später, am 1. September 1985, wurde Hohenschönhausen zu einem eigenständigen Stadtbezirk. Bereits Ende des Jahres 1985 wohnten in Hohenschönhausen über 67.000 Menschen.
Hohenschönhausen war und ist ein bunter und vielfältiger Bezirk. Von den Neubaugebieten nördlich und südlich der Falkenberger Chaussee ist es nur ein Katzensprung an den Malchower See oder in die Barnimer Feldmark, die zu den großen Berliner Naherholungsgebieten. Aber auch das „alte“ Hohenschönhausen rund um die Konrad-Wolf-Straße ist ein wichtiger Bestandteil des (ehemaligen) Bezirks.
Mit dem Sportforum, dem Mies-van-der-Rohe-Haus, der Gedenkstätte Hohenschönhausen oder der Barnimer Feldmark hat Hohenschönhausen viel mehr zu bieten als Plattenbauten. Die Menschen, die hier leben, wissen das längst. Rechtzeitig zum Bezirksjubiläum verbessert sich das Image auch außerhalb von Hohenschönhausen, die Medienberichte sind zumindest positiv:

Bürgerversammlung „Unser neues Zentrum“ am 26. September

Die vier Kiezaktive aus Neu-Hohenschönhausen laden am 26. September gemeinsam mit dem Bürgerverein Hohenschönhausen und der Bürgerinitiative „Berliner Luft“ zu einer Bürgerversammlung auf dem Platz vor dem Kino Cinemotion ein. Von 16 bis 19 Uhr soll diskutiert werden, wie das Gebiet an der Wartenberger Straße zwischen Bahnhof und Lindencenter künftig gestaltet werden soll. Es sollen Kritiken und Anregungen dokumentiert werden und in eine dann folgende Bürgerversammlung mit Bezirkspolitik, Verwaltung und Planern eingebracht werden. Auch ich werde zwischen 16 und 17 Uhr vor Ort sein. Kommen Sie vorbei, bringen Sie sich ein und diskutieren Sie mit!